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Reisen auf die Kanaren u.a. Teneriffa und Gran Canaria.

Mallorca
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Kanaren

 

Die Kanaren bzw. eigentlich die Kanarischen Inseln sind genauso wie die Balearen einen spanische Inselgruppe. Sie liegen jedoch wesentlich südlicher im östlichen Zentrum des Atlantik zwischen 100-500 km vor der afrikanischen Küste (Südmarokko). Politisch bilden sie eine der 17 Autonomen Gemeinschaften Spaniens und sind vulkanischen Ursprungs. Im Gegensatz zu Spanien gilt hier aufgrund der westlichen Lage die Westeuropäische Zeit.

Die Inselgruppe besteht aus den Hauptinseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Kleinere Inseln des Archipels sind Graciosa, Alegranza, Lobos, Montaña Clara, Roque del Este und Roque del Oeste.

Die Insel sind relativ dicht besiedelt, auf ca. 7.492 qkm kommen immerhin über 2 Millionen Einwohner.  Die Kanaren sind besonders auch als Altersruhesitz, da sie ganzjährig ein ausgesprochen angenehmes Klima haben. Am ehesten kann man es als mediterran-subtropisch bezeichnen und daher nennt man die Inseln auch die Inseln des ewigen Frühlings (ähnlich wie Madeira).

Die Kanaren sind ein beliebtes Reiseziel, besonders auch im Winter. Auf den großen Inseln gibt es viele Strände und Partyzonen. Teneriffa bietet nahezu für jeden etwas, kann man doch hier sowohl die schönen Strände genießen als auch Wandertouren unternehmen. Hier befindet sich auch der höchste Berg der Kanaren und ganz Spaniens, der Pico del Teide. Als dritthöchster Inselvulkan der Erde und einer besonderen Kraterlandschaft liegt er in einem Nationalpark und ist auch Weltnaturerbe der UNESCO. Gran Canaria ist bekannt für sein Nachtleben wie etwa in Playa del Inglés und Maspalomas. Besonders der Süden der Insel ist touristisch gut erschlossen. Sehenswert sind u.a. ein großer Botanischer Garten und ein Kakteenpark. Mundo Aborigen ist ein archäologisches Freilichtmuseum.

Auch La Palma mit der Caldera de Taburiente, und das kleinere La Gomera sind Wanderparadiese. Hier gibt es auch eine bemerkenswerte Fauna und Flora. Auf La Gomera ist der Nationalpark Garajonay erwähnenswert, der seit 1986 zum Weltnaturerbe der UNESCO zählt. Die Lorbeerwälder sind ein einzigartiges Ökosystem.

Lanzarote ist seit 1993 komplett zum Biosphärenreservat erklärt worden. Hier erlebt man noch sehr deutlich die vulkanischen Aktivitäten der Kanaren, wie etwa die "Kochlöcher" los Hervideros . Die Cueva de los Verdes ist einer der längsten Lavatunnel der Erde. Lanzarote ist ansonsten trocken und von Lavagestein, Kakteen und Palmen geprägt. Auf Fuerteventura gibt es sehr schöne Bademöglichkeiten, durch die Windverhältnisse sind einige Bereich sehr interessant für Surfer und Wellenreiter.

Dünn besiedelt ist die kleinste Insel der Kanaren, El Hierro. Sie ist nicht so leicht zu erreichen (per Faähre oder Flugzeug) hat aber eine sehr vielseitige Landschaft und das saubere Wasser ist interessant für Schnorchler und Taucher.